Unsere Kandidaten

Unsere Kandidaten zur Kreistagswahl 2016

Gib neuen Ideen und Konzepten für die Politik eine Chance und wähl` uns am 6. März in den Kreistag (Piraten findest du auf Listenplatz 9). Denn wer ernsthaft Veränderungen will, muss auch anders wählen als nach dem Gewohnheitsprinzip 🙂
 
Jede Stimme zählt (es gibt keine 5%-Hürden!), damit wir möglichst in Fraktionsstärke in den Kreistag einziehen können und umso effektiver unsere demokratische Kontrollfunktion gegenüber den Behörden nachkommen können und neue Akzente in den Politkbetrieb einpflegen können.
 
Christian Greb, Bischofsheim | @chrizz
Listenplatz 1 der Piraten zur Kreistagswahl 2016
zu Überwachungskameras
 
Im schönen Salzburger-Land 1989 geboren, kam ich 1997 nach Deutschland und bin dann in der grünen Lunge des Rhein-Main-Gebiets, erst in Fischbach und dann in Bremthal, aufgewachsen. In der Schulzeit engagierte ich mich durchgehend als Klassensprecher, was für mich eine Selbstverständlichkeit war. In Bremthal war ich zudem aktiv in der freiwilligen Feuerwehr. Nach meinem abgeschlossenen Fachabitur zog ich dann 2008 nach Bischofsheim und erfüllte mir einen Kindheitstraum: Ich begann in Frankfurt meine Ausbildung zum "Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer/Transport". Nach der Ausbildung ging es dann direkt zur S-Bahn Frankfurt. Seither sorge ich für eine pünktliche Zugfahrt ;-), aktuell als Ausbildungslokomotivführer.
 
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Politik und dem aktuellen Weltgeschehen. Insbesondere die zunehmende Überwachung z.B. durch Überwachungskameras bereiten mir sorgen. Ein Spaziergang durch das Kreisgebiet mit bewussten Augenmerk auf installierte Kameras genügt, um zu sehen, dass die Anzahl der Kameras zunimmt. Ganz davon abgesehen, dass die Kameraüberwachung keine Straftaten verhindert, sondern sie bestenfalls verlagert, kommt noch erschreckenderweise hinzu, dass viele Überwachungskameras mit gravierenden Sicherheitslücken installiert werden. So können z.B. per Funk die übertragenen Bilder abgefangen und ausgewertet werden. Für einen "Angreifer" ist es somit ein Leichtes den "richtigen" Zeitpunkt für seine Tat auszumachen.
 
Daher setzen wir uns dafür ein, alle installierten Überwachungskameras im Kreis kritisch zu überprüfen und auf ein Mindestmaß zu reduzieren. 
 
Wir fordern:
 
  • Die Betreiber haben darzulegen, welchen genauen Nutzen die jeweilige Kamera-Installation hat.
  • Es muss erläutert werden, wie der Datenschutz für alle Aufzeichnungen sichergestellt wird.
  • Der Standort und Blickwinkel aller Überwachungskamaras müssen öffentlich dokumentiert und über eine Webseite des Kreises zur Verfügung gestellt werden.

Listenplatz 2 – Sonnabend, Joachim (Mörfelden-Walldorf)
Norbert Grohnmeier, Mörfelden-Walldorf | @GoGrohni
auf dem verflixten dritten Platz der Piraten zur Kreistagswahl 2016
zu Neue Wege erkennen
 
Eine Weiterentwicklung der Demokratie, wie soll das funktionieren?
Und was sind denn unsere Grundrechte, wer kümmert sich heute noch um unsere Basis-Rechte und kann man das Digitalisieren? 
Wollen wir eine menschliche Weiterentwicklung der Demokratie vorantreiben? 
Können wir es schaffen, uns wirklich etwas Neues zu erbauen? 
 
Was hat mich bewegt im Jahre 2012 der Piratenpartei mein Ja-Wort zu geben.
Dazu muss man meine politische und geistige Entwicklung der letzten 20 Jahre verstehen. 
 
1994 mit meiner Volljährigkeit …. gezwungen durch die Eltern, CDU zu wählen – aus familiärem Protest dann SPD und enttäuscht und ohne Ahnung an der FDP vorbei geschlittert, um dann, ökologisch bei den Grünen geschnuppert, komplett und ohne Lust 2010 zu enden …..
 
2011 haben ich dann angefangen mir doch ein paar Gedanken zum System zu machen. 
Die Grünen im Kreis waren mir nicht innovativ genug, DKP in Mörfelden? 
Dann war der nächste logische Schritt ….Piraten. Es war kurz vor dem Hype, die Mitglieder und die Prozente steigen. 
 
Ich, Norbert Grohnmeier,  39 Jahre jung -, bin seit ein paar Tagen nicht mehr Single. 
Wurde zum Glück von meinen Eltern zum Abitur in Darmstadt getrimmt, um dann flott gefolgt vom Industriekaufmann und Dipl. Betriebswirt bei der Hoechst AG eine Karriere vom Produktionsplaner zum Innendienstmitarbeiter zum Salesmanager bei einem amerikanisch- japanisch-koreanischen Unternehmen zu machen.
Nebenbei bin ich vor allem in Groß-Gerau seit 20 Jahre bei der "German Federal Agency for Technical Relief" ehrenamtlich unterwegs, dem THW. Im Ausland mit der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) und als Auslandslogistiker vorbereitet, um ab 2015 Einsätze des THW zum Beispiel im Irak oder Syrien logistisch zu unterstützen. 
Ich spiele Saxophon, sportlich derzeit im Fitnessbereich bei der SKV unterwegs und natürlich sauniere ich für mein Leben gerne. 
 
Genug der persönlichen Dinge …. nur noch wenige Tage, 06. März 2016. 
Wir ziehen ein, ich hoffe mit einer 3er Fraktion in den Kreistag, dazu brauchen wir nur rund 4-4,5%, da es keine 5% Hürde bei der Kreistagswahl gibt.  
 
Ich freue mich drauf, endlich unsere Ziele umzusetzen, um auf kommunaler Ebene im Kreis Groß-Gerau die ersten Akzente zu setzen. Wir die Piratenpartei sind mit 147 gelisteten Parlamente auf unserer Antragsplattform für alle Bürger http://openantrag.de/ aktiv. Ich hoffe, dass wir, der KV Groß-Gerau, mindestens der 148 sein wird, um Eure Anträge, Eure neuen Wege mit unseren politischen Zielen "Freiheit, Transparenz und Teilhabe" zu verknüpfen.
 

Gernot KöpkeGernot Köpke, Biebesheim | @gernot_koepke

Listenplatz 4 der Piraten zur Kreistagswahl 2016 
zur Informationsfreiheitssatzung
 
1969 in Frankfurt-Höchst geboren und in Eppertshausen aufgewachsen, wohne ich seit 1982 in Biebesheim, wo ich in der kirchlichen Jugendarbeit lange aktiv war, ebenso im Schachklub 1980 Gernsheim. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich mit Politik, Geschichte, Zeichnen und Brettspielen und versuche mich dabei am Erfinden. Nach dem Abitur am Gymnasium Gernsheim, wo ich Schulsprecher und Schülerzeitungs-Redakteur war ("Entropie"), studierte ich Ev- Theologie auf Pfarramt. Es folgte eine Ausbildung zum Lokalzeitungsredakteur. Zuletzt arbeitete ich für das DRK in einer Notunterkunft für Flüchtlinge.
 
Als Recherche-Spezialist schätze ich es sehr, an zuverlässige Informationen schnell und effektiv herankommen zu können. Wenn staatliche Institutionen das Licht der Öffentlichkeit scheuen, indem sie Informationen zurück halten oder auf aberwitzige Weise den Zugang beschränken, stellt sich regelmäßig die Frage, warum hier etwas kleingespielt oder verschwiegen wird. So etwa im Fall von tausende Seiten dicken Gutachten zum Ausbau des Frankfurter Flughafens, die man am Tag X von 10-12 Uhr einsehen konnte. Aktuell läuft genau so eine Farce des Vergeheimelns beim Freihandelsabkommen "TTIP", das uns anscheined als "U-Boot" Verfahrensweisen unterjubeln will, die die Demokratie ad absurdum zu führen drohen und Judikative bzw. Legislative zu Erfüllungsgehilfen transnationaler Konzerne degradieren könnten. Will man durch Masse und Zeitbegrenzung den kritischen Leser erschlagen und so Schwächen oder gar "absichtliche U-Boote" in Details verstecken?
 
Je transparenter ein Staat ist, desto weniger Gemauschel oder gar justiziable Betrügereien sind möglich. Wer kennt nicht die unzähligen Geschichten landauf landab aus den 70ern und 80ern von parteimitgliedschaftsvorteilhafter Umwidmung von Acker- in Bauerwartungs- bzw. Bauland. Auch Fehler bzw. Ausreden können schneller/besser entdeckt bzw. entlarvt werden: Oh den Radweg über die Brücke in Biebesheim haben wir 'vergessen'…
Darum finde ich die Piraten-Idee einer Informationsfreiheitssatzung ein gutes Mittel, Schmu und Bestechlichkeit zu erschweren bzw. verringern. Mit der Satzung wird jedem interessierten Bürger freier Zugang zu amtlichen Informationen des Kreises bzw. seines Wirkungsbereiches gewährt. Weitere Hintergrundinfos: https://gross-gerau.piratenpad.de/1345
 

Christian HufgardChristian Hufgard, Kelsterbach | @musikpirat

Listenplatz 5 der Piraten zur Kreistagswahl 2016 

Ich bin Jahrgang 1979 und habe nach meinen Abitur im Jahr 1998 meinen Wehrdienst abgeleistet. Danach folgte ein duales Studium an der Berufsakademie Mannheim, das ich als "Diplom-Ingenieur für Informationstechnologie, Fachrichtung Netzwerk- und Medientechnik (Berufsakademie)" abgeschlossen habe. Seit dem 1. Oktober 2002 arbeite ich bei Lufthansa Systems und bin dort für eine Flugvorbereitungssoftware zuständig. Über diese erhalten Cockpit- und Kabinencrews sowie das Bodenpersonal die für die Flugvorbereitung und Durchführung relevanten Informationen.

Lange bevor ich Pirat wurde, hatte ich eine Art politisches Erweckungserlebnis: Den Zusammenbruch der DDR. Ich war entsetzt darüber, wie ein Staat seine Bürgerinnen und Bürger derart bespitzeln kann. Im Laufe meines Studiums wurde mir dann bewusst, dass mit moderner IT so ein Überwachungsstaat noch viel "effizienter" gestaltet werden kann. Als dann offiziell zugegeben wurde, dass Echelon kein Hirngespinst von irgendwelchen Hackern ist, machte ich mir ernsthaft Gedanken. Danach spielte Rot-Grün die Vorratsdatenspeicherung über die EU-Bande, mit Hartz-IV wurde die Entmenschlichung des Sozialstaats perfektioniert und die Musikindustrie entdeckte, dass man mit Abmahnungen viel mehr Geld verdienen kann, als mit dem Verkauf von Tonträgern.

2006 der Lichtblick: In Schweden wurde die Piratpartiet gegründet. Eine Partei, die sich vor allem für die Freigabe des Filesharings stark machte, da sie den aussichtslosen Kampf dagegen als Hauptgrund für Gesetze ausmachte, die die vollständige Überwachung des Internets als Ziel haben. Die Gründung der Piratenpartei in Deutschland verpasste ich, aber am 1. Oktober 2007 las ich die Ankündigung einer Mahnwache auf der Konstablerwache in Frankfurt. Vor Ort wurde ich dann um eine Unterstützerunterschrift gebeten, damit die Piratenpartei in Hessen an der Landtagswahl teilnehmen darf. Ich unterschrieb und hatte sofort im Hinterkopf "dafür landest du doch unter Garantie in irgendeiner Datenbank" und beschloss, dass dazu dann auch ruhig die Mitgliederdatenbank der Piratenpartei kommen könnte. Seitdem bin ich mit der Mitgliedsnummer 604 an Bord.

Wer noch mehr über mich wissen will, schaut sich am besten auf meiner Homepage um. Dort finden sich auch Links zu diversen Profile in "sozialen" Netzwerken.


Malik El YahiaouiMalik El Yahiaoui, Raunheim | @malikelyahiaoui

Listenplatz 6 der Piraten zur Kreistagswahl 2016 
zu Barrierefreiheit und Inklusion

1993 in Rüsselsheim geboren, lebe ich seit dem in Raunheim. Aufgrund meiner angeborenen Blindheit, besuchte ich von 1999 bis 2012 die Johan-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg. Dort erwarb ich den Realschulabschluss. Es folgte das Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg, wo ich 2013 meine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing begann und diese 2015 erfolgreich abschließen konnte.

Für Politik interessiere ich mich, seitdem ich in Friedberg in den Schülerrat gewählt wurde und mit in die Planung des Schulhaushaltes eingreifen konnte. Dort musste ich erkennen, dass viele Leute, die eigentlich keine Ahnung haben, an den wichtigen Positionen sitzen und bin mutiger geworden, mich selbst aktiver einzubringen, ganz im Sinne des Piratenmottos: "Denk selbst".

Mein Themenschwerpunkt ist aufgrund meiner angeborenen Blindheit die Barrierefreiheit und Inklusion. Ich war mein ganzes Leben auf sogenannten Sonderschulen und kann deshalb aus eigener Erfahrung sprechen wenn ich sage, auch im Zeitalter der Inklusion haben Sonderschulen durchaus ihre Berechtigung. Dies und weitere Themen die Behinderte Menschen betreffen, aber von nicht Behinderten oft falsch beurteilt werden, möchte ich aktiv verändern.


Listenplatz 7 – Hild, Felix (Klein-Rohrheim)
Listenplatz 8 – Borowski, Tim (Gernsheim)
Listenplatz 9 – Herrnbrodt, Bernd (Biebesheim)
Listenplatz 10 – Lauer, Dirk (Rüsselsheim)
Listenplatz 11 – Lang, Daniel (Gernsheim)
Listenplatz 12 – Köpke, Gabriele (Biebesheim)

Listenplatz 13 – Engraf, Philipp (Gernsheim)


Marco Holz,
Listenplatz 14 der Piraten zur Kreistagswahl 2016 
zu freier Netzinfratruktur und privater Kommunikation
 
1994 in Darmstadt geboren, wohne ich seitdem in Riedstadt. Mein Abitur erlangte ich 2013 am Gymnasium Gernsheim und begann anschließend mein Informatik-Studium an der Technischen Universität Darmstadt. Nachdem ich bereits einige Jahre interessiert die aktuellen Geschehnisse in der Politik verfolgt hatte, entschied ich mich im Sommer 2015 dazu, selbst aktiv zu werden. Die Wahl fiel dabei auf die Piratenpartei. Besonders die Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung, gesellschaftlicher Teilhabe und Transparenz in der Politik sagten mir zu.
 
In etwa zeitgleich zu meinem Beitritt zur Piratenpartei begann ich mich bei Freifunk Darmstadt zu beteiligen. Freifunk ist eine nicht-kommerzielle Initiative für freie Funknetzwerke, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine krisensichere, gemeinschaftlich betriebene Netzwerk-Infrastruktur aufzubauen. Das tolle dabei: Jeder kann mitmachen und seinen eigenen Freifunk-Router aufstellen, über den er dann freien Zugang zum Netz anbieten kann, ohne in rechtliche Schwierigkeiten zu kommen. Einzelne Router verbinden sich dabei zu einem sogenannten Mesh-Netz, über das auch im Krisenfall ohne Zugang zum Internet weiter kommuniziert werden kann. Im Rahmen meiner Aktivitäten bei Freifunk Darmstadt habe ich bereits an der Vernetzung von mehreren Unterkünften für Geflüchtete im Kreis Groß-Gerau und auch in Darmstadt mitgewirkt. Unter dem Motto "Freies WLAN für alle" fordern auch die Piraten einen freien, unzensierten Zugang zum Netz, z.B. beim Einkauf in der Innenstadt.
 
Ein weiteres Anliegen ist mir die Förderung von freier Software. Mit der zunehmenden Vernetzung in unserem Alltag und der unkontrollierten Überwachung, der wir Tag für Tag ausgesetzt sind, ist es nötig, Anwendungen zu entwickeln, denen wir vertrauen können. Dieses Vertrauen kann nur hergestellt werden, wenn sich jeder, der die nötige Expertise mitbringt, selbst ein Bild von der eingesetzten Software verschaffen kann. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass geschlossene Systeme großer Internetkonzerne, bei denen niemand nachvollziehen kann, ob eventuell Hintertüren existieren, keinen Schutz vor staatlichen und privatwirtschaftlichen Interessen bieten können. Meine private Kommunikation ist für meine Freunde und Bekannte bestimmt – niemand hat das Recht, Gespräche mit meiner Familie, meinem Arzt oder einem Anwalt mitzuschneiden oder automatisiert auszuwerten. Das Briefgeheimnis muss uneingeschränkt auch für digitale Kommunikation gelten, egal ob E-Mail, Telefongespräche oder Chatverläufe.
 

Listenplatz 15 – Massar Tim (Gernsheim)
Listenplatz 16 – Didicher, Yannik (Gernsheim)
Listenplatz 17 – Siegel, Anita
Listenplatz 18 – Hoffmann, Niklas
Listenplatz 19 – Katzner, Thomas
Listenplatz 20 – Laux, Katharina
Listenplatz 21 – Peic, Antun
Listenplatz 22 – Siegel, David
Listenplatz 23 – Hohl, Nicola
Listenplatz 24 – Didicher, Dittmar