Demokratie lebt vom Mitmachen

Am 19. März sind in Bischofsheim Bürgermeister-Direktwahlen. Die PIRATEN rufen dazu auf, sich entsprechend ihrer freiwilligen „Bürgerpflicht“ an der Wahl zu beteiligen, „denn Demokratie lebt vom Mitmachen“, so Kreistagsabgeordneter Christian Greb. „Auch Wahlhelfer sind im Hinblick auf die Bundestagswahl im September gerne gesehen – nicht nur in Bischofsheim. Sich einfach proaktiv auf der Gemeinde melden“, regt der Bischofsheimer an. „Wem man seine Stimme gibt, will gut überlegt sein“, so Greb weiter: „Wer sorgte trotz Sparzwang mit dem Erhalt der Bibliothek weiterhin für ein gutes kommunales Bildungsangebot und versuchte trotz sich ungünstig verändernder Bedingungen klein- und mittelständige Betriebe am Ort zu halten bzw. dazu zu gewinnen? Wer beteiligte sich aktiv an der kreisweiten, interkommunalen Zusammenarbeit und sorgte dadurch für erhebliche Einsparungen? Ein verdienter Amtsinhaberbonus für Ulrike Steinbach“, konstatiert Greb. „Weitere Wahlprüfsteine, die uns für die Zukunft wichtig wären: Wer könnte dem bundesweit brachliegenden sozialen Wohnungsbau kommunal am ehesten etwas entgegen halten, sowohl aus sozialpolitischen Gründen, als auch um dem Mietpreisanstieg und dem Wohnraummmangel zu begegnen? Und wer würde am ehesten den Ausbau von Freifunk forcieren und vielleicht eine kommunale Informationsfreiheitssatzung angehen?“Der Pirat sieht bei der aktuellen Auswahl dafür bei Kandidatin Ulrike Steinbach das meiste Potential und hofft, dass sie ihren erfolgreichen, selbstbewußten Kampf für ein lebens- und liebenswertes Bischofsheim trotz landesunterfinanzierungsbedingten Haushalts-Herausforderungen fortsetzen kann. Denn Sparen an falscher Stelle kann am Ende teurer sein,“ so Greb. „Das Wichtigste aber bleibt: Gehen Sie wählen, geben Sie ihre Stimme ab, ohne dadurch sprachlos zu werden“, so der Pirat mit einem Augenzwinkern. „Und wer Anregungen für Anträge hat, die Richtung Kreis gehen, kann diese problemlos über https://openantrag.de/gross-gerau einspeisen, einem niedrigschwelligen Internet-Service, der auch anonymisiert genutzt werden kann, denn letztlich sollte es auf Inhalte ankommen, nicht auf Personen“, so der Bischofsheimer Kreispolitiker.


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