Archiv vom Monat: Juli 2016

Stammtisch diskutiert 3D-Drucker für Schulen

Der nächste Diskussions-Stammtisch der Piratenpartei, Kreisverband  Groß-Gerau, findet am Dienstag, den 26. Juli, ab 19.30 Uhr im Restaurant in der Stadthalle in Gernsheim statt.
 
Thematisiert werden sollen unter anderem 3D-Drucker für Schulen. Vor zwei Monaten wurde in Dubai ein voll funktionsfähiges, 250 Quadratmeter großes Haus per 3D-Drucker ausgedruckt. Der Druck der Teile dauerte 17 Tage, der Zusammenbau zwei  Tage. Nach Auffassung von Kreistagsmitglied Christian Greb sollten Schulen möglichst nah am Stand von Forschung und Anwendung von Wissen sein. "Dazu gehört auch, dass Lehrer und Schüler sich in Bereiche vorwagen, die relativ neu sind, wie etwa dem 3D-Druck". Gerade das dafür notwendige Eigenengagement über das Normalmaß hinaus, etwa bei Projektwochen, fördere Lernende besonders gut und sorge dafür, dass Lehrende auch wieder zu Lernenden werden. "Ein probates Mittel gegen zu viel Routine und damit einhergehende Langweile", so der politische Geschäftsführer Gernot Köpke. "An Universitäten ist es darüber hinaus weit verbreitet, dass sich Lehrende auch als Teil einer Lerngemeinschaft verstehen". "Irgendwelche Sonderteile kann jede Schule gebrauchen", meint der von Geburt an blinde Pirat Malik El Yahiaoui. "In der Blindenschule bauten wir damit 3D-Straßen-Modelle zum Ertasten von Wegen."
 
 
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PIRATEN-Stammtisch diskutiert BREXIT und Chancen der Krise

Der  Kelsterbacher PIRATEN-Stammtisch des  Kreisverbandes Groß-Gerau findet  am Dienstag, 12. Juli, ab 19.30 Uhr  in der Gaststätte Dickworz,  Potsdamer Weg 1, statt.
Wie üblich werden aktuelle politische Themen wie der BREXIT diskutiert. Großbritannien hat denkbar knapp den EU-Austritt beschlossen. Betrachtet man die regionalen  Abstimmungsergebnisse, wollen weder Nordirland noch Schottland raus und könnten die Unabhängigkeit anstreben. Auch stellt sich die Frage, wie die Jugend damit umgeht, dass die Älteren sie überstimmt haben, "obwohl hauptsächlich die Jugend die Folgen dieser national-egoistischen Engstirnigkeit auszubaden hat", so der Politische Geschäftsführer der Piraten Gernot Köpke. "Es wäre auch denkbar, dass Großbritannien, ähnlich Norwegen, einen Sonderstatus erhält. Die negativen Folgen wären weit geringer. Die Norweger zahlen dafür jährlich etwa 360 Mio. Euro an wirtschaftsschwache EU-Staaten. 
Ob Island als Nächstes den EU-Beitritt beantragt und auch die neu erarbeitete, seit 2012 fertige, moderne Verfassung freigegeben wird, hängt, so Köpke, auch davon ab, ob die Piratenpartei auf Island die Umfragewerte von 25-40% bei den anstehenden Neuwahlen realisieren kann und die stärkste Fraktion stellen wird.
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