Gernot Köpke zur Informationsfreiheitssatzung – Platz 4 der Piraten zur Kreistagswahl

1969 in Frankfurt-Höchst geboren und in Eppertshausen aufgewachsen, wohne ich seit 1982 in Biebesheim, wo ich in der kirchlichen Jugendarbeit lange aktiv war, ebenso im Schachklub 1980 Gernsheim. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich mit Politik, Geschichte, Zeichnen und Brettspielen und versuche mich dabei am Erfinden. Nach dem Abitur am Gymnasium Gernsheim, wo ich Schulsprecher und Schülerzeitungs-Redakteur war ("Entropie"), studierte ich Ev- Theologie auf Pfarramt. Es folgte eine Ausbildung zum Lokalzeitungsredakteur. Zuletzt arbeitete ich für das DRK in einer Notunterkunft für Flüchtlinge.
Als Recherche-Spezialist schätze ich es sehr, an zuverlässige Informationen schnell und effektiv herankommen zu können. Wenn staatliche Institutionen das Licht der Öffentlichkeit scheuen, indem sie Informationen zurück halten oder auf aberwitzige Weise den Zugang beschränken, stellt sich regelmäßig die Frage, warum hier etwas kleingespielt oder verschwiegen wird. So etwa im Fall von tausende Seiten dicken Gutachten zum Ausbau des Frankfurter Flughafens, die man am Tag X von 10-12 Uhr einsehen konnte. Aktuell läuft genau so eine Farce des Vergeheimelns beim Freihandelsabkommen "TTIP", das uns anscheined als "U-Boot" Verfahrensweisen unterjubeln will, die die Demokratie ad absurdum zu führen drohen und Judikative bzw. Legislative zu Erfüllungsgehilfen transnationaler Konzerne degradieren könnten. Will man durch Masse und Zeitbegrenzung den kritischen Leser erschlagen und so Schwächen oder gar "absichtliche U-Boote" in Details verstecken?
Je transparenter ein Staat ist, desto weniger Gemauschel oder gar justiziable Betrügereien sind möglich. Wer kennt nicht die unzähligen Geschichten landauf landab aus den 70ern und 80ern von parteimitgliedschaftsvorteilhafter Umwidmung von Acker- in Bauerwartungs- bzw. Bauland. Auch Fehler bzw. Ausreden können schneller/besser entdeckt bzw. entlarvt werden: Oh den Radweg über die Brücke in Biebesheim haben wir 'vergessen'…
Darum finde ich die Piraten-Idee einer Informationsfreiheitssatzung ein gutes Mittel, Schmu und Bestechlichkeit zu erschweren bzw. verringern. Mit der Satzung wird jedem interessierten Bürger freier Zugang zu amtlichen Informationen des Kreises bzw. seines Wirkungsbereiches gewährt. Weitere Hintergrundinfos: https://gross-gerau.piratenpad.de/1345
 
Gib neuen Ideen und Konzepten für die Politik eine Chance und wähl` uns am 6. März in den Kreistag (Piraten findest du auf Listenplatz 9). Denn wer ernsthaft Veränderungen will, muss auch anders wählen als nach dem Gewohnheitsprinzip 🙂
Jede Stimme zählt (es gibt keine 5%-Hürden), damit wir möglichst in Fraktionsstärke in den Kreistag einziehen können und umso effektiver unsere demokratische Kontrollfunktion gegenüber den Behörden nachkommen können und neue Akzente in den Politkbetrieb einpflegen können.

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